Atlantis die versunkene Stadt

Seiten werden geladen...

„Es war einmal …“

So beginnen nicht nur Märchen, sondern auch Erkenntnisse aus alten Texten und alten Bildern, die vom Autor dieser Internetseite zusammengetragen worden sind:

Es war einmal eine Raumstation im Erdorbit, die Platon später – als zu seinen Lebzeiten nur noch zusammenhanglose Überlieferungsfetzen dazu existierten – als „Atlantis“ in das Gedächtnis der Menschheit brannte.

Eine interessante Frage ist natürlich, warum ausschließlich Platon von Atlantis berichtet. Und diese Frage ist ganz einfach zu beantworten: Es berichtet nicht nur Platon davon, allerdings hatten nur Platon diesen Begriff „Atlantis“ gewählt. Und alle anderen Autoren, die sich auf Platons Begriff „Atlantis“ bezogen, haben diesen auch wieder verwendet. Dennoch gibt es Überlieferungen, die Atlantis meinen, es aber anders bezeichnen.

Wo befand sich die Stadt Atlantis?

Platon berichtet von dieser legendären Insel namens „Atlantis“ und verortet sie im „Atlantischen Meer“. Ohne die ursprüngliche Bedeutung dieses Begriffs zu hinterfragen, suchen viele nach der versunkenen Insel im Atlantischen Ozean. Die Namensgebung des „Atlantischen Meeres“, so Wikipedia, bezog sich aber ursprünglich auf den Titanen Atlas, den, der den Himmel getragen hat. War also das „Atlantische Meer“ ursprünglich das Himmelsmeer und die Insel Atlantis damit eine Insel im Himmelsmeer?

Nicht nur die konzentrischen „metallischen Wälle“ aus Platons „Kritias“ lassen diese Überlegung als richtig erscheinen. Das „Himmelsmeer“ war damals ein üblicher Begriff und zumindest zeitweise setzten die alten Griechen das „Atlantische Meer“ mit dem Okeanos gleich. Der Okeanos aber wurde schon von Hesiod in einer Fußzeile zu seiner „Theogonie“ deutlich von Pontos, der Wasseroberfläche, unterschieden. Ein Hinweis darauf, dass sich auch der Okeanos über dem Wasser befand, also das Himmelsmeer oder der erdnahe Weltraum war.

Die Stadt Atlantis in Platons Weltraum – Dialog

Seltsam ist auch, dass Platon die Insel Atlantis das erste Mal im „Timaios“, dem Dialog zum Weltraum vorstellt. Dort überliefert er auch sich im Himmel um sich selbst drehende konzentrische „Kreise“, auf die verschiedene Kräfte wirken. Genauso werden heute Weltraumstädte konzipiert: Die Drehbewegung der sich um sich selbst drehenden Ringe erschafft eine künstliche Schwerkraft. Interessant ist, dass Platon (bei identischer Winkelgeschwindigkeit der „Kreise“) physikalisch völlig korrekt (!) dem kleinen „Kreis“ die kleinere Kraft zuordnet, dem größeren die größere Kraft.

Die Physik setzt aber Platons Interpretation auch klare Grenzen: Eine Kraft, die sich aus der Drehung eines Systems um sich selbst ergibt, kann nur auf eine Fläche wirken und nicht auf die eindimensionale Linie eines Kreises. Platon muss also tatsächlich Ringe im Weltraum beschrieben haben, die sich (noch dazu in entgegengesetzter Richtung) um sich selbst bewegt und so eine künstliche Schwerkraft erzeugt haben. Die perfekte Raumstation!

Platons Habitat im Weltraum

Aber Platon hat noch einen anderen Namen für diese Raumstation verwendet: Die „Wahre Erde“. Unter diesem Begriff beschreibt Platon im „Phaidon“ ein Habitat oberhalb (!) unserer Atmosphäre. Dort, so Platon, gibt es luft- und wassergefüllte Kammern und alles ist dort viel schöner als auf unserer Erde hier unten. Alles ist viel sauberer, die Farben sind schöner, Steine sind nicht „angefressen“ usw.

Dann beschreibt Platon im Zusammenhang mit der „Wahren Erde“ oberhalb unserer Atmosphäre „luftumflossene Inseln“ auf denen Menschen leben. Danach konkretisiert er aber – um dieses Habitat genau von der Erde zu unterscheiden – dass „was für uns die Luft für sie der Äther ist“. „Äther“ ist aber der Begriff bei den alten Griechen für den (luftleeren) Weltraum. Auch hier also eine hervorragende Beschreibung der Raumstation durch Platon.

Berichtet nur Platon von der Raumstation?

In einer Vielzahl von religiösen und mythologischen Überlieferungen ist jedoch diese Raumstation (Atlantis) unter ganz anderen Namen überliefert worden. Das große Problem bei dieser Angelegenheit ist, dass zum Beispiel heute bekannte geographischer Orte oder Namen früher ebenfalls mit dieser Raumstation identifiziert worden sind. Wenn also Begriffe wie Uruk, Kreta, Paradies, Himmel, Babylon, Gott, Jerusalem, um nur einige wenige zu nennen, im Zusammenhang mit wundersamen Ereignissen erwähnt werden, so kann es sich entweder dabei tatsächlich um die Raumstation gehandelt haben oder eben um einen Ort, eine Stadt oder eine Person gemäß dieser Bezeichnung. Den Unterschied zu finden ist nicht immer einfach.

Aber die Texte geben Hilfestellung, so zum Beispiel bei Mythos zu Apollon: er soll auf einer Insel geboren worden sein, die damals noch nicht befestigt war. Die Insel im Himmelsmeer, der „befestigte Himmel“, die Raumstation Atlantis lässt grüßen! Eine ebenso unbefestigte Insel war urspünglich Tyros, engl Tyre, sie hat schon im Namen die Form der Raumstation. Wen wundert es da, wenn dieses reifenförmige Etwas im Buch Hesekiel auch als schwebendes goldenes Schiff bezeichnet wurde?

Atlantis und die Bibel

Auch wenn man es mir kaum glauben wird: Die gesamte Bibel befasst sich fast nur mit Atlantis und den zugehörigen Ereignissen. Hier ist „Jerusalem“ oft als „himmlisch“ dargestellt und noch heute finden wir in Kathedralen mitunter schwebend einen Ring, der an das „himmlische Jerusalem“ erinnert. Ein Beispiel dafür findet der Leser auf Seite 9. Ein konzentrisches Ringsystem, wie es Atlantis war, ziert sogar die Titelseite der Bibel …

Weniger bekannt aber umso interessanter ist Beth El, das „Haus Gottes“. Mehr als siebzig Mal im Alten Testament beschrieben, sollte doch dieses „Haus Gottes“ den drei abrahamitischen Weltreligionen alle Achtung wert sein und als Heiligtum wohlgepflegt. Nur dieses „Haus Gottes“ gibt es nirgendwo auf der Erde, von einigen neugegründeten oder unbedeutenden Siedlungen mal abgesehen. Den überzeugendsten Hinweis liefert noch 1Mose, wo Jacob an einem Ort dieses Namens eine Himmelsleiter gesehen hat …

Das seltsame Babylon

Dier Ort irritiert viele Bibelleser und die Exegeten mussten im letzten Buch der Bibel schon klarstellen, dass die dortige „Hure“ nicht die Stadt im Zweistromland sein kann, sondern dass man Rom vermutet und Babylon nur ein Deckname wäre. Nur passt die Beschreibung im letzten Buch der Bibel auch nicht auf Rom: Weder die Stadt noch das Römische Reich ist „in drei Teile gespalten worden“. Auch viele andere Zuordnungen stimmen nicht.

Dafür weiß uns Jonathan Swift erneut zu überraschen, nachdem er schon die Marsmonde vor (!) deren Entdeckung korrekt beschrieben hat. Er berichtet von eine kreisrunden Insel, die über der Erdoberfläche schwebte und Laputa hieß. La puta bedeutet aber „die Hure“. Babylon war also eine „Hure“ und gleichzeitig eine schwebende Insel? Das erinnert an Verdaguer, der ebenfalls von einem über Spanien schwebenden „westlichen“ oder „abendländischen“ Babylon berichtet. So zeigen Swift und Verdaguer auf, dass das Babylon in der Offenbarung des Johannes die Raumstation Atlantis ist.

Was Verdaguer dazu weiß

Jacinto Verdaguer berichtet in Form eines Poems alte iberische Legenden. Im Nachwort seines Buches verweist er darauf, keine dichterische Freiheit walten zu lassen. So schrieb er auch im Anhang, dass er sich den Namen „Atlantis“ bei Platon geliehen hat. Dennoch ist äußerst interessant, was Verdaguer schreibt. Er berichtet von einem „westlichen oder abendländischen Babylon“, das über Spanien flog (!). Zwar kannte Verdaguer vor weit mehr als 100 Jahren keine Raumstation, aber was er beschreibt, gibt genau das wieder:
„Im Westen sank des Weltalls glänzendes Gestirn ins Meer […]“
„Doch ach, wo ist der Hesperidengarten,
Wo das Elysium des Abendlandes?
Wo ist das Reich, das beide Hemisphären
Mit seinem Arm umspannte?“

Beide Hemisphären umspannen kann man nur vom Weltraum aus …

Übrigens berichtet Verdaguer dann auch, wie Herakles, dessen Hand von einem Engel geführt wurde, die Stadt (gemeint ist die Raumstation) mit einem Flammenblitz vernichtete.

Die Beschützer der Raumstation

Wie wir von unserer Raumstation ISS wissen, muss diese immer mal wieder durch Manöver auf eine andere Umlaufbahn gebracht werden, weil sie ansonsten durch kleine Stücke von Weltraumschrott zerstört werden würde. Eine um ein Vielfaches größere Raumstation, wie es Atlantis damals gewesen ist, ist daher nicht ohne Beschützer ausgekommen, die anfliegende Asteroiden, Meteoroiden oder Weltraumschrott vernichtet haben. Vermutlich geht der Begriff „Schutzengel“ auf diese vollautomatischen Abwehrsysteme zurück, die alles der Raumstation zu nahe kommende zerstrahlten. In Unkenntnis der entsprechenden Hochtechnologie wurden diese Beschützer kampfstark mit dem Körper eines kräftigen Tieres, flugfähig und intelligent wie ein Mensch oder Gott dargestellt.

Diese außer Kontrolle geratenen Abwehrsysteme spielen eine entscheidende Rolle beim Atlantis Untergang. In vielen Überlieferungen weltweit sind diese unbezwingbar Kampfmaschinen als Feuer speienden Drachen bekannt. Man denke an Hesiods Beschreibung der Drachen, die an den Einsatz einer Laserkanone erinnert: „Jeglichem zuckt‘ aus dem Auge ein Glutstrahl unter den Wimpern […]“

Die außer Kontrolle geratenen Schutzengel

Vermutlich gab es auf der Raumstation Atlantis eine Havarie, die zum plötzlichen Verlassen derselben führte. Die gefallenen Engel aus der Bibel könnten darauf hinweisen, ebenso die „revolutionären“ Igiggi aus dem Atramchasis-Epos. Die führerlose Raumstation Atlantis näherte sich der Erde immer weiter an, so dass die vollautomatisch agierenden Beschützer der Raumstation die Erde irgendwann als Asteroiden auffassten und den Beschuss auf die Erde öffneten.

Nebenstehende Abbildung ist eine Interpretation aus dem Buch Daniel, wo sich bei einem goldenen Denkmal und dem Ertönen der Musik alle Menschen hinwerfen mussten. Hesiod beschreibt in seiner Theogonie die „Musik“ der Drachen. Die die Erde beschließenden, außer Kontrolle geratenen Beschützer waren durch ihre Unbesiegbarkeit nicht zu stoppen. Dies ist vermutlich die Ursache für die Sprengung der Raumstation Atlantis gewesen. Nur mit der Sprengung der havarierten Raumstation Atlantis wurden die Beschützer von ihrer Aufgabe entbunden und so unschädlich gemacht. Zu welchem Preis, wird in vielen Überlieferungen berichtet, z.B. in der Apokalypse.

Die Kriegslist beim Untergang der Stadt Atlantis

Die Raumstation näherte sich führerlos mit Triebwerks-Defekt der Erde, die Asteroiden-Abwehrsysteme der Raumstation griffen die Erde an, denn diese ist nichts anderes für die vollautomatischen Schutzengel gewesen als ein sich nähernder Asteroid. Was tun? Die Raumstation zerstören? Wie überlistet man unbezwingbare Drachen, die diese schützen? Die alte Texte sind voll mit den verschiedensten Kriegslisten: das Trojanische Pferd, der Spiegel des Perseus, einschläfernde Musik bzw. erzeugte Träume bei den jeweiligen Bewachern in der Argonautika sind nur einige Beispiele.

Vermutlich wird es sich so abgespielt haben: Die Raumschiffe der Astronautengötter haben sich außerhalb der programmierten Reichweite der vollautomatischen Asteroidenabwehrsysteme platziert und die Raumstation unter einen unglaublichen Beschuss genommen haben (im Bild unten). So konnte Atlantis zwar nicht zerstört werden, aber die beiden Asteroiden-Abwehrsysteme waren abgelenkt. Sie mussten den Beschuss abwehren. So konnten im Rücken der Beschützer (im Bild oben) von den Erlösern in der Raumstation nukleare Sprengsätze platziert werden.

Der sich opfernde Erlöser

Wer aber sollte in der vermutlich strahlenverseuchten Raumstation die Nuklearsprengsätze platzieren? Dazu gehörte sehr viel Kraft und vor allem musste der Erlöser nach Möglichkeit weitgehend strahlenresistent sein. Verschiedene alte Überlieferungen berichten von einer jungfräulichen Zeugung, die einer Gegenmanipulation gleichkommen könnte. Ziel dieser Genmanipulation war es, ein Opferlamm zu zeugen, das enorme Kraft besaß und ein Fell, das zusätzlich zum Strahlenschutzanzug vor Verbrennungen durch Strahlen besser schützte als normale Haut. Das Opferlamm war dazu ausersehen, die Raumstation zu sprengen.

Nicht nur die Offenbarung des Johannes berichtet davon. Weltweit gibt es Überlieferungen zu einem von Gott geschaffenen Sohn, der extrem stark war und häufig trug derjenige auch ein Fell. Enkidu, Esau, Herakles und Hanuman sind einige Beispiele. All diese Erlöser vom Bösen nahmen an einem Kampf teil, besiegten das Böse (manchmal eine Stadt im Himmel) ohne selbst dabei verletzt worden zu sein und siechten danach ähnlich einer Vergiftung vor sich hin. Die Wiederauferstehung kann als Teil der schweren Strahlenkrankheit des Opferlammes angesehen werden.

Die Sprengung der Raumstation Atlantis

Die Sprengung der Raumstation ist in verschiedenen religiösen und mythologischen Überlieferungen festgehalten worden. In einer indischen Überlieferung wird zum Beispiel ein brennender Ring im Himmel beschrieben mit einem anschließenden Szenario auf der Erde, das an einen Atomwaffeneinsatz erinnert. Die Bibel verweist in Jesaja ja 14,12 und Offenbarung 8,10 auf einen vom Himmel fallenden Stern. Die gesamte Offenbarung verweist auf das Katastrophenszenario. Auch im Buch Hesekiel wird die Zerstörung der Raumstation an verschiedenen Stellen angesprochen. An einer Textstelle werden sogar die Zerstörungsgeräte, die alles vernichten sollen, erwähnt.

Besonders deutlich beschreibt das Äthiopische Henoch Buch die Zerstörung der Raumstation: Sieben „gefesselte Sterne“ (heute sagt man dazu Nuklearsprengsätze) wurden dort, wo kein Himmel oben und kein festgegründetes Land unten ist (also im Weltraum), in etwas [die Raumstation, DB] hineingestoßen, das dann zu sieben brennenden Bergen wird. Dazu passend werden einige Erlöser in kausalem Zusammenhang mit einer ganz besonderen Waffe und einer fliegenden Stadt erwähnt, z.B. Herakles (s. S. 16) der diese Stadt mit einem Flammenblitz zerstört.

Die Auserwählten auf der himmlischen Arche

 

Den Astronautengöttern war klar: die Vernichtung der Raumstation würde die Hölle auf Erden bedeuten. Es war daher notwendig, für das Überleben der Menschheit entsprechend wichtige Menschen auszuwählen und in einem Exil auf einer himmlischen Arche vor der Katastrophe auf der Erde zu schützen. Wichtige Menschen waren Frauen, Kinder, Handwerker und Führungskräfte. Mit dem so genannten Exodus begann der Auszug der Auserwählten, die dann in abgesperrten Bereichen – erwähnt in 2Mose 19 – auf das Kommen einer himmlischen Arche warteten.

Wie im Kapitel 21 der Offenbarung des Johannes beschrieben, kehrte die himmlische Arche als „Stadt aus dem Himmel“ zurück auf die Erde, als die Katastrophe vorüber war. Was die Auserwählten bei der Rückkehr vorfanden, wurde überliefert: Ein neuer Himmel, eine neue Erde und das (Sintflut-) Wasser ist nicht mehr. Der neue Himmel steht dabei für die Erdachskippung als Folge der Atlantis Katastrophe, die neue Erde für die entstandenen Gebirge und Ozeane und das nicht mehr vorhandene Wasser auf das in die Meere abgeflossene Sintflutwasser.

Die Folgen der Atlantis Katastrophe

Nach meinen Erkenntnissen ist die Atlantis Katastrophe identisch mit dem K/T-Impakt, wobei die heute anerkannte Datierung dieser Katastrophe hinterfragt werden muss. Das viele Metall in der so genannten Iridium Anomalie weltweit könnte ebenso für die Rückstände der Raumstation infrage kommen, wie die Metallmeteoriten. Damals ist alles Riesenhafte ausgestorben, so auch Riesen-Dinosaurier und die Riesen, die in so vielen Überlieferungen weltweit präsent sind. Die entstandenen Gebirge finden sich im Zu-Stein-Werden als Folge der geköpften Medusa.

Vermutlich hat sich die Schwerkraft auf der Erde geändert, was auch dazu führte, dass Säugetiere in das Wasser gingen, um den dortigen Auftrieb zu nutzen. Ursache dafür war der gleichzeitig mit der Sintflut entstandene Mond. (Details dazu in meinem dritten Buch im Jahr 2016) Klima und Beschaffenheit der Erdoberfläche waren völlig verändert, die gekippte Erdachse sorgte für die Einführung der Jahreszeiten. Der lange Aufenthalt der Auserwählten auf der himmlischen Arche (vermutlich 40 Jahre oder länger) könnte wegen fehlender Sonnenstrahlung dazu geführt haben, dass blaue Augen und blondes Haar entstanden sind.

Aktuelles

Weiterlesen Facebook

Ende Dezember 2015 habe ich damit begonnen, eine neue e-Book-Reihe herauszugeben, in der ich Lösungsansätze für die Rätsel und Mysterien der Erd- und Menschheitsgeschichte aufzeigen möchte. Mit dem (kostenfreien) Prolog ging es los. Dort ist aber nur kurz zusammengefasst, worum […]

Atlantis in mesopotamischen Überlieferungen

Die Bedeutung der mesopotamischen Überlieferungen für Atlantis

Atlantis in den mesopotamischen Überlieferungen findet sich vor allem im Gilgamesch-Epos, im Atramchasis-Epos, im Erra-Epos und im Enuma elisch. Auch hier findet sich natürlich nicht der Begriff „Atlantis“, sondern man beschreibt z.B. eine „den Himmel durchstoßende Zeder“, in der die Anunaki (die sumerischen Götter) wohnten. Dr. Hermann Burgard hat in seinem Buch „Endechudama / Die geheimen Offenbarungen“ (2012) aufgezeigt, welche andere alternativen Interpretationen beim Übersetzungen aus Keilschrifttexten möglich sind und dass durchaus mit dem dortigen Begriff „Himmel“ eine Raumstation gemeint sein kann. Damit rennt er bei mir und bei Jakob Vorberger, der schon in seinem Buch „Der Schlüssel zu den Göttersagen“ (1995) darauf verwies, offene Türen ein. Vorberger war es auch, der schon vor mir den sumerischen „Himmel“ mit Atlantis in Verbindung brachte. Leider erkannte er aber nicht die Ringstruktur der Raumstation. Diese wiederum ist in vielen Rollsiegeln oder anderen ikonographischen Darstellungen aus Mesopotamien aufgezeigt: Neben Sonne und Mond gibt es häufig ein drittes Symbol am Himmel, den „Stern Ischtars“, der für die Raumstation Atlantis steht. Das dies die ringförmige Raumstation Atlantis gewesen ist, kann man gut nachvollziehen. Vor allem, wenn man Texte dazu hinterfragt. So steht

Stern Ischtars mit dem konzentrischenr Ringsystem der Raumstation

z.B. in einer sumerischen Hymne bezüglich dieses Sterns der Ischtar (sumerisch: Innana):

Man muss hier kein Astronom sein, um zu erkennen, dass die Venus nicht wie der Mond (und gleichzeitig wie die Sonne) Licht aussenden kann. Und dennoch wird genau das von der Wissenschaft ignoriert, genauso wie die eindeutige Bezeichnung „fremdartiger Stern“, der diesen „Stern der Ischtar“ von den anderen (normalen) Sternen unterscheidet. Worin diese „Fremdartigkeit“ besteht, kann jeder in der obigen Abbildung vom „Stern Ischtars“ sehen: Er bestand aus konzentrischen Ringsystemen, wie sie Platon bezüglich Atlantis erwähnte.

Einige dieser Atlantis Symbole sind auch auf der Unterseite zu den „Geflügelten Sonnenscheiben“ aufgezeigt.

Die Raumschiffsbesatzung von Atlantis

Im Atramchasis Epos wird zum Beispiel von den Igiggi berichtet, die nur im Himmel tätig waren. Hier bietet sich der Vergleich mit der Besatzung einer Raumstation geradezu an. In diesem Epos wird auch von einer Revolution bestimmter Götter berichtet und da bietet sich der Vergleich mit den „Gefallenen Engeln“ aus der Bibel bzw. den Henoch Buch die nächste Übereinstimmung an. In beiden Fällen, so scheint es, hat die Raumschiffbesatzung plötzlich und möglicherweise entgegen der Weisung des Chefs ihren Posten im Himmel verlassen.

Das Gilgamesch-Epos als mesopotamische Kernüberlieferung zum Atlantis Untergang

Es würde den hier zur Verfügung stehenden Platz bei weitem sprengen, alle für Atlantis wichtigen Aspekte aus dem Gilgamesch-Epos hier zu erwähnen. Dies erfolgte ausführlich in Der verborgene Schlüssel zu Atlantis. Atlantis selbst wird im Gilgamesch-Epos eher nebensächlich behandelt und versteckt sich hinter der „den Himmel durchstoßenden Zeder“, die von Chumbaba bewacht wird. Chumbaba (und später der Himmelsstier) stehen für die außer Kontrolle geratenen Asteroidenabwehrsysteme der Raumstation Atlantis. Enkidu, der wahre Christus (aus Lehm gezeugt, in der Jugend verborgen, gesalbt, besiegt das Böse und opfert sich dabei) besiegt zusammen mit Gilgamesch Chumbaba und den Himmelsstier, also die Beschützer von Atlantis. Fernzündung, ein Blitz, der alles zu Asche werden lässt und der anschließende Besuch Gilgameschs auf der (himmlischen) Arche (gebaut wegen der Atlantis Sintflut) runden das Bild vom Atlantis Untergang ab.

Warum Gilgemasch nach dem Tod Enkidus unbedingt zu Utnapischtim wollte, erklärt sich aus der Parallelüberlieferung in biblischen Texten, konkret in 2Henoch 65,10 und den weitgehend identischen Salbungsszenen in diesem Buch und im Gilgammesch-Epos: Henoch und Noah waren Brüder, die messopotamischen Namen dafür sind Enkidu und Utnapischtim. Gilgamesch wollte also nach dem Sieg über Atlantis zum Bruder seines toten Freundes Enkidu. Derartige Fakten wurden bisher übersehen und so die Bedeutung des Gilgamesch-Epos für den Atlantis Untergang bisher nicht richtig gewürdigt. Vor allem ist damit die völlig unsinnige Interpretation der Wissenschaftler, dass Gilgamesch zu einem längst Verstorbenen geht um mit ihm zu plaudern, vom Tisch.

Das babylonische Exil im Weltraum

Schon in „Der verborgene Schlüssel zu Atlantis“ habe ich 2006 darauf hingewiesen, dass diejenigen, die von 1933 bis 1945 im Exil waren, nicht in Gefangenschaft gewesen sind. Wieso wird also das babylonische Exil der Juden mit der babylonischen Gefangenschaft dann gleichgesetzt? Als Lösung dieses Widerspruchs bietet sich an, dass hier verschiedene, zeitlich weit auseinanderliegende Ereignisse miteinander verschmolzen wurden. Die babylonische Gefangenschaft geht auf eine Niederlage der Juden gegen Nebukadnezar II zurück. Das babylonische Exil war nach meinen Erkenntnissen das Exil auf der himmlischen Arche während der Atlantis Katastrophe. Der Bezug zum „babylonisch“ hat hier nichts mit der Stadt im Zweistromland zu tun, sondern mit dem „westlichen oder abendländischen Babylon“ Verdaguers, also der Raumstation Atlantis. Dieses atlantische Babylon entspricht auch dem der Offenbarung des Johannes, das ebenfalls nichts mit der Stadt im Zweistromland zu tun hat. Hesekiel wurde also im gleichnamigen biblischen Buch deshalb mit einem Raumschiff abgeholt, weil er im Exil im Weltraum war. Er war am Fluss Kebar im Exil, der sich nach der mesopotamischen Überlieferung von „Enlil und Ninlil“ als Weltraum herausstellt: in dieser Überlieferung wird Ninlil von Enlil im Kanal Kebar vergewaltigt und gebiert so den Mond.

Aus allen hier auf dieser Homepage zusammengetragenen Informationen ergibt sich damit, dass Enlil für die Raumstation Atlantis steht und Ninlil für die Erde. Beide schweben im „Gewässer“ Kebar, dass dem Himmelsmeer entspricht. Genau dort war auch das babylonische Exil auf den himmlischen Archen.

Die Stele des Naram Sin und Atlantis

Interessant ist auch im Pariser Louvre die Stele des Naram Sin. Ich bin überzeugt davon, dass auch diese Stele für die Zerstörung der Raumstation Atlantis steht: angeblich besiegt Naram Sin hier ein Bergvolk, aber hohe Berge wurden in alten Texten schon immer auch als Metapher für den Himmel bemüht. Und interessant an dieser Stele des Naram Sin

Stele des Naram

Stele des Naram Sin (Louvre)

ist zum Beispiel auf der rechten Seite eine Struktur, die wie das vollkommene Abbild einer Weltraumrakete aussieht. So einen „Berg“ gibt es garantiert nicht in der Natur, dafür aber auf Cape Canaveral. Was die Sache aber ganz besonders interessant macht, ist die Darstellung von drei (!)Sonnen im Himmel. Zwar sind nur zwei davon deutlich zu erkennen, aber von einer dritten Sonne sind noch etwa anderthalb Strahlen zu sehen. Was sollen drei Sonnen am Himmel? Der Sieg, den diese Stele bejubelt, ist der Sieg über die Raumstation Atlantis. Diese ist gesprengt worden und dabei vermutlich in drei Teile geteilt wurden. Genau das finden wir nämlich in der Apokalypse: die Stadt ist in drei Teile geteilt wurden und „die Städte der Nationen fielen“ daraufhin.

Die Orthostaten von Kalchu und Atlantis

Im Gegensatz zur Stele des Naram Sin werden auf diesen Orthostaten fliegende Wesen gezeigt, die nach meiner Ansicht einer Waffe in der Hand haben. Es ist die Waffe, mit der die Raumstation Atlantis auf der Stele des Naram Sin in drei Teile gesprengt worden ist, so wie es auch in der Apokalypse berichtet wird von einem Babylon, das Verdaguer als über Spanien fliegend beschrieben hat. Die Erlöser auf den Orthostaten von Kalchu sind zwar mit Flügeln versehen, haben wohl aber in Wirklichkeit die Rakete von der Stele des Naram Sin verwendet, um Atlantis zu sprengen. Der Keilschrifttext auf den Orthostaten von Kalchu berichtet von einer ganz besonderen Waffe, die Gott Asur dem berichtenden König Asurnasirpal II. überlassen hat und mit der ganze Armeen und Völker besiegt werden konnte. Eines der Völker, die Lulubäer, sind im Zusammenhang sowohl mit der Stele des Naram Sin als auch mit den Orthostaten von Kalchu als im Kampf unterlegen erwähnt und bestätigen so, dass beide Überlieferungen von demselben Kampf berichten.

Die besondere Waffe, mit der ganze Heere und Völker besiegt werden können (Quelle: Könige am Tigris, Buch zur Ausstellung im Albertinum in Dresden)

Die ultimative Waffe zur Atlantis Vernichtung in den mesopotamischen Überlieferungen

In den verschiedensten mesopotamischen Überlieferungen gibt es Hinweise auf die ultimative Waffe. Im Gilgamesch-Epos nach Schott/von Soden sendet Anu eine Waffe, die Gilgamesch allein nicht heben kann. Erst dann kommt der starke Enkidu ins Spiel. Was ist das für eine Waffe, die der starke Gilgamesch nicht allein heben kann und die später per Fernzündung und Blitz alles zu Asche werden lässt? Im Atramchasis-Epos (TUAT-Übersetzung von W. von Soden) heißt es wortwörtlich:

Wortwörtlich erfahren wir hier also, dass die Sintflut durch eine Vernichtungswaffe ausgelöst wurde …

Quellen:

Sumerische und Akkadische Hymnen und Gebete, eingeleitet und übertragen von A. Falkenstein und W. von Soden, Artemis-Verlag Zürich-Stuttgart, 1953

Texte aus der Umwelt des Alten Testaments, Band III, Lieferung 4, Mythen und Epen II, Gütersloher Verlagshaus, 1994